Trump nicht mehr auf Twitter

Die Twitter-Sperre Trumps gibt mir zu denken, weil sie von einem Privat-Unternehmen verhängt wurde. Die Kontrolle über die Inhalte sozialer Medien sollte bei der Öffentlichkeit liegen. Ich stelle es mir so vor, dass jeder Nutzer verdächtige Inhalte melden kann – einem Ausschuss, den anderen Nutzern bilden. Dessen Besetzung änder sich dauernd. Wer an den sozialen Medien teilnimmt, muss immer mal wieder – vielleicht zwei Wochen im Jahr – Dienst in diesem Ausschuss tun. Der Ausschuss spiegelt die Nutzerschaft der sozialen Medien. Er kann Inhalte absegnen oder verwerfen. Aber nur solche, die ihm gemeldet wurden. Und die Sperrung eines Inhaltes muss begründet werden, nicht durch den Verweis auf Richtlinien, sondern indem diese unmittelbar in Bezug gesetzt werden zu dem Inhalt. Da die Nutzer selbst die Ausschüsse besetzen, besteht keine Personalnot.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.