Starökonom Jeffrey Sachs zur US-Strategie, die auf einen langen Krieg in der Ukraine hinausläuft

Sachs Die USA lieben die Eskalation von Konflikten. Ich beobachte sehr genau, welche Vorschläge und Botschaften aus den USA kommen. Die US-Regierung will die Gelegenheit nutzen und Russland in die Knie zwingen. Aber Europa sollte sich darauf nicht einlassen. Künftige Generationen in Europa müssen mit Russland als Nachbar leben. Biden hat in der Tat gesagt, dass wir uns für einen langen Konflikt wappnen sollen. Das ist eine schreckliche Idee. Ein langjähriger Kampf; da spricht ein alter amerikanischer Mann mit Erinnerungen aus dem Kalten Krieg. Da spricht kein Mann der Zukunft. Die Welt sollte sich nicht auf einen langen Kampf vorbereiten. Sie sollte darauf hinarbeiten, den Krieg mit Verhandlungen zu stoppen. Das ist eher möglich, als die US-Regierung glaubt. Die EU sollte vorrangig auf eine Verhandlungslösung setzen und zusammen mit der Ukraine Vorschläge für eine Einigung machen. Wenn die Vorschläge der EU und der Ukraine vernünftig sind, werden sich die meisten Länder der Welt dahinter stellen.

WELT Das klingt, als würden Sie der USA Kriegstreiberei vorwerfen.

Sachs Die USA betreiben Expansionspolitik. Das ist der Geist in Washington. Der USA geht es um die Vorherrschaft in der Welt. Ich frage Sie: Wer denkt denn noch so im 21. Jahrhundert?

WELT China?

Sachs Nein. China sagt immer, dass es eine multipolare Weltordnung anstrebt. Das müssen wir glauben. Die US-Regierung redet über die Bedeutung der US-Vorherrschaft. Das ist ein echtes Problem.

Jeffrey Sachs zur Ukraine: „USA würden viele Tote in Kauf nehmen“ – WELT

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1 Antwort zu “Starökonom Jeffrey Sachs zur US-Strategie, die auf einen langen Krieg in der Ukraine hinausläuft”

  1. Nach Aussagen von Herrn Sachs können nur Verhandlungen diesen Krieg stoppen.
    Die Hörigkeit Europas gegenüber den USA hat zu sehr unsinnigen Sanktionen
    geführt! Sie schaden ehrlicherweise der EU, insbesondere Deutschland, mehr als
    sie Putin in die Knie zwingen können.
    Es wäre häufiger angebracht, die Darstellung der Konfliktentwicklung durch
    Norman Paech zu veröffentlichen, als die Aggression Putins gebetsmühlenartig
    auf den Plan zu rufen. Die Haltung zu den USA sollte überdacht werden!

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