Buddha nach der netten Fabel . . .

. . . starrt auf seinen fetten Nabel.

Beim Wandern durch Pécs erschien uns neulich die Kathedrale.

Auf deren Dach: eine Reihe Heiligenfiguren, Ausschau haltend in den Abend.

Dringend, nie in sich ruhend, strahlen diese christlichen Standbilder das Gegenteil der weltlosen Heiterkeit östlicher Figuren aus.

Später in der Fußgängerzone bei japanischem Whiskey bildeten wir uns ein, die alten Heiligen gingen infolge einer Zeitreise die Strasse hinunter.

Wie würden sie wohl auf die Welt von heute antworten mit ihren iPhones und Elektrorollern?

Für die erleuchteten Asiaten sollte das aber alles nichts Neues bedeuten, da ihr Kosmos sich ja immer nur wiederholt, keine Überraschungen bereit hält.

Bei den westlichen Vertretern drängt sich die Vorstellung von Neugierde auf – im Hinblick auf womöglich erzielte Fortschritte usf.

Christliche Heiligen versprechen sich mehr von, meinen es besser mit der Zukunft, von ihrem Zeitpunkt aus deswegen auch mit mir, der wie alles kommende Menschsein von ihnen herbeigesehnt scheint.

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