Phänomenologie des Bewußtseins

Hegel nennt sein Buch erst Wissenschaft der Erfahrung des Bewußtseins. Damit ist Bewußtsein nicht phänomenologisch, sondern als Weise des Erfahrens gemeint. Nicht, wie ich mein oder Bewußtsein schlechthin zum Gegenstand mache, sondern wie es mich subjektiv (widerständig) in einen Verlauf bindet.

Wissenschaft der Erfahrung der Zögerns – dieses nicht der Inhalt, sondern die Form meines Erfahrens. Ich merke nicht aufs Zögern, sondern bin – mehr oder weniger – zögerlich.

Was bedeutet es zu genießen? Um das herauszufinden, muss ich die Erfahrung des Genießen machen, in deren Verkauf es kein Gegenstand, sondern dessen Einfärbung ist.

Phänomenologie des Geistes heißt nicht Untersuchung, sondern in Erscheinung treten oder Auftreten des Geistes.

Wissenschaft der Erfahrung des Bewußtseins / Phänomenologie des Geistes = wie wir im Bewusst-Sein von etwas Gewaltigem ergriffen sind: dem -auftretenden – Geist.

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