Kräftespiel hinter der Ukraine-Krise

Russland will mit der Einbringung der Ukraine in die vom Kreml forcierte Eurasische Union, die als Konkurrenzprojekt zur EU konzipiert ist, seinen Status als eine global agierende Weltmacht halten.

Seitens der EU gilt es folglich, das Aufkommen eines solchen Konkurrenten zu verhindern, der europäische Peripherieländer – für die „Europa“ immer mehr zum Krisendiktat Deutschlands wird – womöglich auf dumme Gedanken bringt.

Die im Abstieg befindliche und hoch verschuldete Hegemonialmacht USA wiederum muss unbedingt den US-Dollar als Weltwährung retten, weswegen sie die Etablierung eines einheitlichen eurasischen Wirtschaftsraumes um jeden Preis verhindern will.

Die Eskalation in der Ukraine bildete den Keil, der eine diesbezügliche Annäherung zumindest mittelfristig unmöglich machen wird.

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